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Ab 15. Februar im Handel: Die neue ElektroRad 1/2013

Endlich ist es soweit: Die große Testausgabe von ElektroRad ist ab15. Februar am Kiosk zu haben. Neben den Ergebnissen aus dem Test von 63 Rädern sind Reportagen bei KTM und Bergmamont, Hintergrundartikel zu Akkus und Motoren sowie das große Gewinnspiel mit allen Testsiegern die Highlights!

Liebe Leser,

gestern fand in der Redaktion die große Notenkonferenz statt, unsere Rückschau auf den ersten großen Jahres-Test, den ElektroRad immer ab Spätherbst bis in den Januar hinein durchführt. Die Ergebnisse liegen Ihnen in dieser über 200 Seiten starken Ausgabe vor –  mit 63 Rädern aus sechs Kategorien bieten wir Ihnen den größten Elektrorad-Test in Europa.  
Wie immer wurde die Diskussion sachlich, aber auch emotional geführt. Jeder von uns Redakteuren kämpft halt für die gute Sache. Letztendlich behielt aber eine ihren kühlen Kopf: Redaktionsleiterin Anja Schmidt-Amelung. Sämtliche Pro- & Kontra-Argumente glich sie akribisch mit Zahlen, Fakten und Protokollen aus den Feldtests abfür wasserdichte Urteile.
Apropos Wasser: Rund drei Monate waren Probanden, Redakteure und unsere Feldtester bei den widrigsten Witterungen unterwegs. Dennoch waren Ausfälle (bei Mensch und Maschine) relativ gering.
Bei der Auslese fiel aber auf, dass brandneue Technik zwar innovativ und nutzerfreundlich, aber nicht immer standfest ist. Zwei Beispiele: Zum einen funktioniert die von den Verbrauchern gewünschte Schiebehilfe beim Bosch-Antrieb noch nicht optimal. Unser Wunsch: kräftiger unterstützend, größere Taster. Was aber daran liegt, dass alle Bosch-Testräder Vorserien-Technik erhielten, um den Stand von 2013 zu demonstrieren. Auch mit der Automatik-Version der stufenlosen NuVinci-Schaltung gab´s Hakeleien: Nach längeren Testpausen mussten wir bei einigen Modellen vor einer Probefahrt die „Harmony“ neu kalibrieren. Wenn man weiß, wie´s geht, ist´s einfach.
Schweres Thema bei unserer Notenkonferenz: das Gewicht: Von 20,2 bis 30,4 Kilo reicht die Bandbreite auf unserer Präzisionswaage. Selbst bei Genussrädern mit Komfortelementen sollten 25 Kilo das Maximum sein. Hier müssen Hersteller ebenso nacharbeiten wie beim Thema Rahmenflattern. Nervöse Schwingungen im Vorderrad/Lenkerbereich sind bei Tiefeinsteigern mit unverstärkten Einrohrrahmen (vor allem bei City-Tiefeinsteigern) ja noch nachvollziehbar. Unverständlich sind sie aber bei normalerweise torsionsresistenten, weil geschlossenen „Herren“-Diamant-Rahmen im Feld der Tourenräder.
Nach dem  Test ist vor dem Test: Während Sie die 63 aktuellen Testbriefseiten studieren, bereitet Ihre ElektroRad-Redaktion schon den „Frühjahrstest“ vor, der in der nächsten Ausgabe 2/13 erscheint. Sie finden  diese ab Mitte Mai (17.5.) im Bahnhofsbuchhandel oder im Fahrradgeschäft.
Viel Spaß mit dieser Ausgabe wünscht,

Daniel O. Fikuart, Chefredakteur ElektroRad

Hier können Sie einen ersten Blick ins Heft werfen:

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