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Abschlussbericht zur Fahrrad Essen 2016

Die Messe Essen 2016 lockte 80.000 Besucher an
Viele Besucher auf der Fahrrad Essen 2016

Größte Fahrradmesse Nordrhein-Westfalens ist vorbei

Über 80.000 Fahrrad-Fans besuchten in diesem Jahr die Fahrrad Essen. Sie kamen vom 25. bis 28. Februar in die Messe Essen zum Informieren, Ausprobieren und Kaufen. 240 Aussteller präsentierten neue Trends und Modelle. Besonderes Interesse gab es an E-Bikes und Pedelecs.

Laut Besucherbefragung lagen in der Publikumsgunst ganz vorne mit 44 Prozent E-Bikes und Pedelecs, gefolgt von Radfahrerzubehör mit 32 Prozent und Trekkingräder mit 31 Prozent. Insgesamt bewerteten die Besucher die Aktionsflächen und Parcours noch besser als im Vorjahr, besonders beliebt waren die Trail-Vorführungen in Halle 9. Zum Angebot gehörte 2016 auch ein Parcours speziell für Kinder, auf dem die jüngsten Messebesucher spielerisch die Geschicklichkeit auf zwei Rädern üben konnten.

Deutscher Fahrradpreis

Anlässlich der Fahrrad Essen verliehen das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW am 25. Februar den Deutschen Fahrradpreis. In der Kategorie Infrastruktur landete die Stadt Nürnberg mit dem Projekt „Radständer für die Nordstadt“ auf dem ersten Platz. In der Kategorie Service gewann das Team von „Kiezkaufhaus“ aus Wiesbaden. Der Mönchengladbacher Künstler Norbert Krause überzeugte mit seinem außergewöhnlichen Engagement im Projekt „200 Tage Fahrradstadt“ die Jury und gewann damit die Kategorie Kommunikation. Der Preis für die fahrradfreundlichste Persönlichkeit ging an Schauspieler Peter Lohmeyer.

Mit dabei: Radclub Deutschland

Der Radclub Deutschland, Partner der Fahrrad Essen, informierte die Besucher am Showtruck über aktuelle Themen wie beispielsweise das richtige Elektrorad und mehr Sicherheit durch Fahrtechnik. Auch der Leiter des Radclubs, Heribert Heuschneider war nach der Messe gut drauf: „Der Zuspruch auf die Fahrrad Essen und das Angebot des Radclub Deutschland war wie erwartet groß! Insbesondere die Kaufberatung der ElektroRad- und aktiv Radfahren-Redakteure kam wieder sehr gut an. Es herrscht immer noch eine hohe Unsicherheit bei der Frage nach dem ‚richtigen Elektrorad‘. Verständlich, wenn man den Preis bedenkt, den ein gutes Elektrorad im Handel kostet“ Er hält fest: „Das Interesse an den Vorträgen zu Sicherheit und Ergonomie war ebenfalls sehr hoch. Wir werden diese Themen bei kommenden Veranstaltungen sicher wiederholen.“

Quelle: Pressemitteilung Fahrrad Essen